Das religiöse Erbe

 

Im Hanauer Land und Modertal werden die Besucher erstaunt sein  in manchen Dörfern protestantische Kirchen, katholische Kirchen und Synagogen auf einmal zu entdecken. Diese lassen die Region zu einer Gegend werden, die reich an religiösem Erbe ist. 

Im Hanauer Land gibt es folgende Bauwerke zu besichtigen:
                                                                  
                                                     

                 oriel_bouxwiller.jpg                BOUXWILLER


  Sitz der früheren Grafen von Hanau-Lichtenberg, Bouxwiller war im 19. Jahrhundert der Standort einer groBen Chemiefabrik und Sitz diverser anderer Industriezweige. Dank nachhaltiger Denkmalschutzpolitik bietet der heutige Regierungssitz des Kantons eine glänzend erhaltene Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern, darunter Fachwerkhäusern mit geschnitzten Giebeln und Erkern, die von der glorreichen Vergangenheit der Stadt künden, wie beispielsweise denkmalgeschützte Gebäude :

-die ehemalige Kanzlei

-die evangelische Kirche: Silbermann Orgel, Kanzel aus der Renaissancezeit, Holzrednerpult verziert mit renovierten Schildern, die biblische Szenen darstellen (geöffnet am Samstag und Sonntag im Juli und August, anlässlich des Europäischen Denkmalschutztages und nach Vereinbarung. Ansprechpartner : Herr Martin Kreiss, Tel : (0)3 88 90 83 03)

-die katholische Kirche Saint-Léger

-die ehemalige Garnisonkapelle Saint-Georges

-die alte Synagoge: siehe Rundgang des jüdischen Erbes

Ein Entdeckungsführer von Bouxwiller, Imbsheim, Griesbach und Riedheim ist im Rathaus, im Informationsbüro und im Fremdenverkehrsamt erhältlich. Eine ausgeschilderte historische Erkundungstrecke mit Führer über das Judentum ist im Jüdisch-Elsässischen Museum kostenlos erhältlich.




 

                                   INGWILLER

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Ingwiller existierte bereits in gallorömischer Zeit. Die Stadtwürde wurde ihr im Jahre 1345 vom Kaiser verliehen. Sie bildete zunächst das Zentrum einer bedeutenden Vogtei der Grafen von Hanau-Lichtenberg. Unter diesen Voraussetzungen baute die Stadt ihre Wirtschaftstätigkeit stetig aus bis hin zu einer mächtigen und vielseitigen Industrialisierung gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

-die evangelische Kirche: Kirchturm und Chor im unteren Teil romanisch (12. Jhd.), Kanzel aus der Renaissancezeit.

-die katholische Kirche Sainte-Madeleine: neo-gotischer Stil, enthält unter anderem ein Taufbecken (Ende 15. Jhd.).

-die Synagoge: siehe Rundgang des jüdischen Erbes

-das Rathaus

Ein historicher Rundweg bietet dem Besucher die Möglichkeit, die Altstadt geruhsam zu Fuß zu entdecken. Ein Falblatt ist kostenlos beim Verkehrsamt erhältlich.





 

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NEUWILLER-LES-SAVERNE

Die Kirche Saint-Pierre-et-Paul: die ehemalige Abteikirche, heute eine katholische Kirche, bietet eine große Vielfalt an Baustillen.

Dieses außerordentlich harmonisch angelegte Bauwerk ist 66 Meter lang.

Im Innen des Bauwerks sind folgende Sehenswürdigkeiten zu besichtigen: Taufbecken (12. Jahrhundert), Adelphi-Reliquienschrein (17. Jahrhundert), Heiliges Grab (15. Jahrhundert), 4 polychrome Holzskulpturen (15. Jahrhundert).

Die Adelphi-Wandteppiche: Dieser aus Hanf, Leinen und Seidenfäden gegen 1500 gewebter Wandteppich besteht aus vier 5-Meter langen Streifen. Mit insgesamt 165 Figuren berichtet der Wandteppich von Legende und Leben des Heiligen Adelphi. Der Wandteppich steht unter Denkmalschutz und wird in der Kapelle Saint Sébastien aufbewahrt (er wird nur bei Führungen gezeigt).

Öffnungszeiten: Kirche täglich geöffnet von 9 Uhr. Führungen (Kirche und Wandteppiche) jeden Tag vom 10. Juli bis zum 4. September von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr (Kostenpflichtig). Der Rest des Jahres nach Verienbarung. Treffpunkt: Kapitelsaal (neben der Kirche). 

Ansprechpartner : Katholisches Pfarrhaus, Tel.: (0)3 88 70 00 51 oder Herr Hausser, 26 rue du Gué, Tel.: (0)3 88 70 01 38 oder Herr Finck, 21, rue du Général Koenig, Tel.: (0)7 88 45 00 18

Neuwiller.jpgAdelphikirche : Die Adelphikirche, eine ehemalige Stiftskirche, wurde zwischen dem 12. und dem 16. Jahrhundert erbaut und dient heute als evangelische Kirche. Dieses Gebäude wurde im 19. Jahrhundert restauriert und tiefgreifend umgebaut.

Öffnungszeiten : Kirche vom 1. April bis zum 31. Oktober, täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Ansprechpartner : Herr Paul Frantz, Tel.:(0)3 88 70 03 60     

Jüdisches Erbe : siehe Rundfahrt des jüdischen Erbens

Rungang durch das Dorf : Die Siedlung geht auf das Augustinerkloster aus dem Jahre 650 zurück.

Auf dem ausgeschilderten historischen Rundgang mit Wegweisern lernen Sie unter anderem folgende Sehenswürdigkeiten kennen: Festungsmauer, verschiedene bemerkenswerte Häuser, den Friedhof, die Soldaten und Offiziersgräber aus dem 1. Kaiserreich.

Ausgeschilderte Erkundungsstrecke mit Führer im Rathaus oder im Fremdenverkerhrsamt erhältlich              


                                                             

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 Die historische Kirche und die Wandmalereien:

Die Kirche : Erbaut zwischen 1338 und 1346, wahrscheinlich als Verlängerung des Wachturmes oder des Schutzturmes. Während des 16. Jahrhunderts, wurde sie mehrmals umgeändert. Vom ersten Aussehen bleiben nur noch zwei romanische Fenster.

Vier in der Revolution zerstörte Gräber des Grafen Fleckensteins sind im Gebäude noch zu sehen. Alte Gräber sind auch am Rande der Außenwand von der Kirche. Ein Beinhaus vom 16. Jahrhundert befindet sich auf dem alten Friedhof.

Die Wandmalereien : Auf den Innenwänden sieht man Wandmalereien vom 15. Jahrhundert: Passion Christis, Mutter Gottes Leben... Sie wurden bei der Reform überdeckt und erst wieder im Jahre 1906 wiedergefunden.

Das Gebäude wurde 1921 unter Denkmalschutz gestellt.

Öffnungszeiten: Vom 1. Mai bis zum 30. September: Sonntag und Feiertage von 14 Uhr bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung.

Ansprechpartner: Herr Fernbach, Tel.: (0)3 88 89 52 34 oder Herr Dorschner, Tel.:(0)3 88 89 27 45. Ein Faltblatt, in dem das kulturhistorisches Erbe der Gemeinde vorgestellt wird, ist kostenlos im Rathaus oder im Fremdenverkehrsamt erhältlich.






 

Im Modertal gibt es folgende Bauwerke zu besichtigen:

                               Pfaffenhoffen___glise.jpg    PFAFFENHOFFEN


Die Stadt der Bilder zeigt selbstverständlich die verschiedensten Bilderdarstellungen in ihrem Museum, aber auch in den Straßen, in denen Sie alte und zeitgenössische, gemalte und geschnitzte Kunstwerke entdecken können, sowie geschichtstächtige Orte auf den Spuren Albert Schweitzers, des Physikers Joliot-Curie und Jean-Paul Sartre.

Pfaffenhoffen, ein befestigtes Dorf, fällt im 15. Jahrhundert an die Grafen von Hanau-Lichtenberg, und avanciert zum Sitz der Vogtei. Aufgrund einer regen Tuchmachergilde und als bedeutender Umschlagplatz  für Wolle und Leder avanciert das Dorf zu einem reichen Handelszentrum und genießt die Segnungen einer zunehmenden Industrialisierung, die bis Mitte des 20.Jahrhunderts anhält.

-die alte Synagoge: siehe Rundgang des jüdischen Erbes

-die katholische Kirche Saint-Pierre-et-Paul: erbaut im 15. Jhd., ist dieses Bauwerk für seine zahlreichen Umarbeitungen bekannt. Noch vorhanden sind: das Kirchenschiff (15. Jhd.) und die Krypta (13. Jhd.).

-die evangelische Kirche: 1885 eingeweiht, vereint diese Kirche den neo-romanischen und byzantinischen Stil.

-die ehemalige Brauerei Moritz

Eine ausgeschilderte Erkundungsstrecke mit Führer ist im Museum und im Fremdenvehrkehramt erhältlich.




Nachrichten




Ereignisse


 

Kontakt

Fremdenverkehrsamt des Hanauer Landes und des Modertals
89, rue du Général Goureau
F-67340 INGWILLER
Tel: (0)3.88.89.23.45
Fax: (0)3.88.89.60.27


Öffnungszeiten: 
Das ganze Jahr: Montag bis Freitag von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr
Samstag: von 10 Uhr bis 12 Uhr
Vom 1. Juli bis zum 15. September auch Samstag von 14 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 12 Uhr